Sprinkler Berechnung in Revit mit SpriCAD®

Mit SpriCAD® kann alternativ zu WinSprink die Eingabe der Rohrnetzgeometrie mit dem CAD-System Revit erfolgen. Voraussetzung für Revit ist eine Version zwischen Revit 2016 und Revit 2019 unter Windows 7, 8 und 10 (64 Bit).

Die Eingabe des kompletten Rohrnetzes erfolgt in Revit selbst. So ist es auch einfach möglich, in bestehende Revit-Modellen (z.B. Architektenplan, BIM, etc.) das Sprinklernetz einzugeben.

In einer eigenen Konfiguration erfolgt eine Zuordnung der benutzen Familien zu den Elementtypen (Sprinkler, Bogen, T-Stücke, Ventile, etc.)
Rohre und Sprinkler enthalten Shared Parameter, denen zusätzliche Daten (z.B. C-Wert, DN-Wert, Rohrrauhigkeit bei Rohren und K-Faktor, Wasserbeaufschlagung, Schutzfläche, Wirkfläche bei Sprinklern) zugeordnet werden können.
Somit kann jedem Sprinkler eine Wirkflächennummer zugeordnet werden. Für die Berechnung der günstigsten oder ungünsigsten Wirkfläche muss nur die Nummer der Wirkfläche ausgewählt werden.

Sowohl die Angabe der Lage der Pumpe als auch die des ungünstigsten Sprinklers erfolgt durch Antippen mit der Maus.
Die Änderung von Rohren bzw. Sprinklern erfolgt durch Antippen des jeweiligen Elementes. Durch ein Kommando in der Menüzeile erscheint eine Dialogbox am Bildschirm, in der man Werte ändern kann.

Durch Anwählen des entsprechenden Befehles mit der Maus werden alle Daten automatisch an das Berechnungsprogramm SpriCalc übergeben.
Als Ergebnis der Berechnung erhält man nicht nur einen Ausdruck des gesamten Systems (wie es mit dem Berechnungsprogramm WinSprink alleine auch möglich ist), sondern man kann sich die Druck- und Wasserverhältnisse im Netz auch grafisch anzeigen lassen: In unterschiedlichen Farben abgestuft werden Wassermenge, Druckverlust oder Fliessgeschwindigkeit qualitativ dargestellt. Durch diese Visualisierung erhält man sehr schnell einen guten Überblick über die Druck- und Wasserverhältnisse im Rohrnetz, wodurch man wiederum durch ein einfaches Ändern der Rohrdurchmesser Einfluss darauf nehmen und das Netz optimieren kann.

Ein weiterer Vorteil der Rohrnetzeingabe über Revit ist die mögliche Weiterverwendung der Geometrie für z. B. Gebäudeplanungen, Architektengrundrisse etc. Revit selbst bietet dann wieder die Möglichkeit, z.B. Materiallisten zu erzeugen.

Damit können mit SpriCAD® folgende Bereiche bearbeitet werden:

  • Hydraulische Berechnung der Sprinkleranlage
  • Erstellung der isometrischen Ansicht für die Prüfung durch den VDS
  • Erstellung von Unterlagen für die Vorfertigung
  • Optional: Berechnung des Druckverlustes nach der Darcy-Weisbach-Formel anstelle der Hazen-Williams-Formel
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